Novitel 2

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– kommt schon,

Novitel

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– kommt schon,

Ergänzung

Aus dem SZ-Artikel:
„zehn Prozent plus“ heißt die Vorgabe, die auf einer Chefredakteurskonferenz vor knapp zwei Jahren vereinbart wurde und von ARD-Koordinator Hartmann von der Tann zum Maßstab gemacht wird.
Falls Herr von der Tann mir mal den Absatz im Staatsvertrag (bzw. im Programmauftrag) zeigen könnte, in dem irgendetwas von „Quote“ steht, wäre ich sehr dankbar.
Ach, es ist alles so ekelhaft.

Klasse, Jörg Schönenborn

Die ARD (in diesem Fall der WDR) demontiert sich weiter: Dieser SZ-Artikel über das Hinschmeißen von Gert Monheim („die story“) läßt mich ganz schnell den Spuckeimer aufsuchen.
Liebermann, kotz Du voran! Das ist doch alles Bockmist, was die Chefetagen verzapfen.
Schimpfwort! Schimpfwort! Schimpfwort!

Congratulazioni, S. Berlusconi

Berlusconi So weit hat Berlusconi es schon gebracht, daß ich gerade einen fette Lesefehler verbockt habe:
Zum Tod des Rechtspopulisten Norberto Bobbio
statt
Zum Tod des Rechtsphilosophen Norberto Bobbio
Der ganze NZZ-Artikel über den wichtigen Rechtsphilosophen wird wohl noch einige Zeit hier zu lesen sein. Otto Kallscheuer beendet ihn mit folgenden Satz:
Kürzer: Norberto Bobbio war der Aufklärer der Italienischen Republik.

Gratuliere, Lobby

Nachdem auch gerade der tagesthemen-Kommentator noch mal darauf hinwies, wer die Gesundheitsreform nicht bezahlt (Glückwunsch, Pharmaindustrie und Apothekenverband!), hier noch mal eine Meldung dieses Blogs aus dem 27. Juli 2003:
Die Gesundheitsreform. Wird wie folgt bezahlt:
– 16 Mrd. von den Versicherten
– 4 Mrd. von den Rauchern
– 3 Mrd. von Ärzten und Industrie

An die Paranoiker und Geschichtsverharmloser

Da mir gerade wieder mal der ach so geistig arme Vergleich von GEZ und GeStaPo über die Augen gehoppelt ist (und das tut nicht nur den Augen, sondern besonders dem Hirn weh):
Ein paar Infos zur GeStaPo gibt es hier und [url=http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/gestapo/][/url]. Now read this, stupid! Und merket: Schwachsinn wird durch dauernde Wiederholung nicht weniger schwachsinnig.

Kulturelle Hegemonie

Antonio Gramsci (*) hatte diesen Begriff geprägt, um auf die Wichtigkeit vom „Besetzen“ kulturell oder politisch wichtiger Ausdrücke hinzuweisen (wie die SPCDU das z.B. auch mit „Mitte“ versucht haben). Etwas weiter treiben es manche Menschen, die dann mal gleich ganze Denkrichtungen besetzen. Z.B., wenn sie Dir oder mir nahelegen, doch einfach Meinungen nicht zur Kenntnis zu nehmen, wenn sie stören. Oder eben Seiten nicht anzusurfen, weil es vielleicht „stört“. Ein erfrischendes Beispiel dieser dickfälligen „Humor ist wenn ich lache und Du mich auch“-Mentalität fand ich heute beim Besuch des wazgnuksdotnet, angeregt durch ein Geschenk des kebo an die Person – dachte ich doch: Kann nich verkehrt sein. Und lese also bei wazgnuksdotnet:
„[p.s.: die seite macht zu hauf reichlich politisch unkorrekten gebrauch von dem wort „schwul“. falls sich eine hier mitlesende tunte dran stören sollte, also besser nicht hinsurfen.]“ (**)
Danke, ganz lieb.
Entschuldigt mich, Euer Gnaden, ich geh‘ mal ’ne Runde mit Herrn Liebermann kozn.
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(*) Mehr z.B. hier, hier oder hier.
(**) Der ganze Text hier

Hilf, hlg. Florian

Tja, gerade gefragt, schon in der FAZ gelesen:
Nach dem überraschenden Aus für die „Harald Schmidt Show“ plant der Privatsender Sat.1 eine neue Late-Night-Show. Das sagte der neue Sat.1-Geschäftsführer Roger Schawinski der „Bild“- Zeitung. Das hilft Schmidts Mitarbeitern aber wenig, denn mit dem überraschenden Aus für die Harald-Schmidt-Show werden die rund 100 Mitarbeiter zum 1. Januar arbeitslos. Das bestätigte am Dienstag Corinna Busch, die Sprecherin von Schmidts Produktionsgesellschaft Bonito TV in Köln.
Nee, kreative Pause ist voll okay. Wobei ich mich frage, was das für Arbeitsverträge sind? Heute für den Rückzug entscheiden, morgen stehen die Mitarbeiter vor der Tür. Wenn noch irgendein Industrie-Heini behauptet, Deutschlands Wirtschaft leide unter dem harten Kündigungsschutz, geh ich mit ihm in den Keller zum Lachen…

Harald goes Flo

ndl-Logo

Nachdem ja allerhand Gewese um den Kreativpausler H. Sch. gemacht wurde und – passend zum Jahreswechsel – vermutlich der Untergang des Abendlandes bevorsteht, frage ich mich, was eigentlich mit den MitarbeiterInnen wird. Immerhin hat Schmidt es in der gestrigen Sendung ironisch (?) aufgegriffen und die demnächst Arbeitslosen seiner Firma Bonito TV(*) im BMW zum Arbeitsamt bringen lassen.
Etwas erschüttert hat mich auch das Gerücht, daß es bei 3sats Kulturzeit zu lesen gibt:
Schmidt, so wollen Eingeweihte wissen, taugte zur Imagebildung, verschlang aber mit seiner Sendung eine Menge Geld, allein 40.000 Euro Moderations-Honorar pro Ausgabe.
Da relativiert sich dann doch so manches „Wir prügeln die überbezahlten Manger“. Falls Schmidt davon nicht seine Mitarbeiter bezahlen muß.
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(*) Die Job-Seite von Bonito