br2: Philosophische Positionen

Interessante Reihe – ich habe allerdings noch keine der Sendungen gehört:

Das Nachtstudio stellt in der Radio Revue zehn deutschsprachige Gegenwarts-Philosophinnen und Philosophen vor, die neben dem Elfenbeinturm und jenseits der Grabenkämpfe zwischen Natur- und Geisteswissenschaften über die Rolle der Philosophie des neuen Zeitalters berichten.

Erfreulicherweise bietet br2 die Gespräche als mp3 und PDF zum Download an. Mit dabei Martin Seel über Selbstbestimmung; Konrad Paul Liessmann über das autonome Kunstwerk; Beate Rössler über den Wert des Privaten; Rainer Forst über Toleranz und Rechtfertigung; Michael Hampe über die Rolle der Intelligenz; Elena Esposito über Beschleunigungsmechanismen; Dirk Baecker über neue Gesellschaftsmodelle; Armin Grunwald über die Ethik der Technik; Sybille Krämer über Sprache, Sprechen, Schrift und Stimme; Andreas Urs Sommer über die Kunst des Lebens.
Und bei der Gelegenheit kann ich ja gleich noch auf den tollen Podcast „Rede des Monats“, der auf einem Kooperationsprojekt der Universitätsbibliothek Freiburg i.Br. mit der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg beruht.

In monatlichem Abstand veröffentlicht die UB Akademie-Reden bedeutender Freiburger Professoren aus den letzten fünfzig Jahren. Die Vorträge stammen aus dem Archiv der Katholischen Akademie.
Bislang erschienen u.a. Reden von Wolfgang Müller, Richard Gramlich, Gerhart Baumann, Bernhard Hassenstein, Hugo Friedrich, Karl Lehmann, Eugen Fink, Max Müller, Bernhard Welte, Wilibald Gurlitt, Magda Staudinger, Karl Büchner, Helmut Hönl, Clemens Bauer und Martin Heidegger.

Sie, ja genau Sie

Mini ster Glos, Copyright BMWiBitte schreiben Sie doch Herrn Glos ((Copyright: BMWi)) gaaaaanz schnell, wie dankbar Sie persönlich ihm sind für die Deutsche Wirtschaft und alles. Danke!
Sie können natürlich auch anrufen oder faxen:
Telefon: +49 (0) 30 18 615 0
Telefax: +49 (0) 30 18 615 7010
Nicht auszudenken, wenn der Herr Minister meint, das Deutsche Volk wäre undankbar!

Geht's noch?

Der hat sonst nix zu tun, oder?

Lammert attackiert Gehälter beim FC Bayern

Hallo, hallo, Herr Wachtmeister, ich finde, unser Nachbar verdient auch zu viel. Und Kamekes von gegenüber haben schon wieder ein neues Auto! Können Sie dagegen bitte etwas tun!?!
Letztlich sind Managergehälter doch Teewurst. Und wenn sie am Jahresende zwei bis drei Mios weniger auf dem Konto hätten – solang deren Managementweisheit lediglich darin besteht, trotz üppiger Gewinne Arbeitskräfte „freizusetzen“, sollten erst einmal diese Fähigkeiten hinterfragt werden. ((klasse die Karikatur in der FR: Bei einem Managerseminar wird die Frage gestellt, wie man Kosten senken kann – alle Manager melden sich sofort. „Ohne Leute zu entlassen.“ – alle Arme gehen runter…)) Und nicht, ob diese Phantasielosigkeit diese Phantasiegehälter wert ist.

VOX populi

Daß VOX so kurz vor Weihnachten eine Film mit dem Titel

Ein Vater zuviel

zeigt, scheint mir auf einen guten Humor der Sendeleitung hinzuweisen (Nobody expects the Spanish inquisition!)

Kleine Freuden

Mayröckers „Magische Blätter“ gekauft. Und ein kleiner Jauchzer, als ich das erste Stück sehe: „Mail Art“.