Tägliche Freude – Hotlist-Jahresgabe (014/365)

Das Buch Manapouri liegt auf einem Tisch

Als Unterstützer der Hotlist bekam ich heute die Jahresgabe. Es ist das Reisebuch „Manapouri“ von Marcel Schwob, das im Elfenbein Verlag erschienen ist und das den Preis der Hotlist 2018 erhielt.

Selbst bin ich ja kein großer Freund von Reisen, aber Briefbände und Tagebücher lese ich sehr gern. Und die Jurybegründung macht mich neugierig:

„Marcel Schwobs Briefe einer Seereise nach Samoa zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind Reportage, Kolonialgeschichte, Liebeszeugnis und literarische Pilgerschaft in einem. Der Autor erweist sich als neugieriger Ethnograph und glänzender Essayist in einem zwischen Sachliteratur und Belletristik changierenden, glänzend edierten und ansprechend aufgemachten Buch, das die ‚Welt von gestern‘ wiederbelebt.“

Die Idee der Hotlist ist, „zu zeigen, was die unabhängigen Verlage für den Reichtum, die Qualität und den Erfolg der Buchkultur im deutschsprachigen Raum leisten“. Und das ist allerhand, allein die 2018 eingereichten 161 Bücher bieten ein großartiges Spektrum.

Tägliche Freude – multiple joyce (013/365)

Ein Regenbogen endet am Horizont hinter Häusern, rechts im Vordergrund ein Baum

Heute gab es einiges an Freude:

  • Lange meditiert.
  • Meine Monatssteuer abgegeben.
  • Seit längerer Zeit mal wieder ein Stück Käsekuchen vom Lieblingsbäcker aus dem Viertel geholt.
  • Den Trailer zur neuen Doku „Ex libris – the New York Public Library“ von Frederic Wiseman gesehen.
  • Im Houellebecq weiter gelesen.

Ein guter Tag.

Tägliche Freude – das Requiem von Gabriel Fauré (012 /365)

Seite aus dem Noten-Manuskript zum Requiem von Gabriel Faure

Eine Seite aus dem Requiem-Manuskript; (Wikimedia Commons)

Gabriel Faurés Requiem ist eine meiner Lieblingskompositionen. Seit sehr langer Zeit habe ich davon eine Schallplatteneinspielung. Heute habe ich die schöne Aufführung unter Philippe Herreweghe mit Agnès Mellon, Peter Kooy, den Petits Chanteurs de Saint-Louis unter Philippe Schneebeli und dem Ensemble Musique Oblique gehört.

Ich finde das Stück sehr hell und klar, weit weg von dunkler Trauer-Musik.

I. Introït — 00:00
II. Offertoire — 07:20
III. Sanctus — 15:21
IV. Pie Jesu — 18:47
V. Agnus Dei — 23:10
VI. Libera me — 29:48
VII. In Paradisum — 34:23

Tägliche Freude – eine Bakelit-Box (009/365)

Ober- und Unterteil einer braunen Stift-Schachtel

Ich habe eine alte, sehr hübsche Stift-Box aus Bakelit geschenkt bekommen! Und dabei festgestellt, daß es in der deutschen Wikipedia keinen Eintrag zu Eberhard Faber gibt, in der englischen immerhin einen kurzen. Und in US-amerikanischen Podcasts zu Schreibwaren taucht Eberhard Faber sehr häufig auf. Was möglicherweise auch am „Mongol 482“ liegt. Auf der Dose steht übrigens „Made in Germany“.