Und noch n Club

Und weil ich mal gerade beim Verein-Gründen bin: Der G.w.s.d. Deutschland war schon lange mein Anliegen. Jahrelang fragte ich mich: Geburtstag – was soll das? Jedes Jahr der selbe Mist mit Streß10 und Erwartungen anderer, bis der Arzt kommt.

Heee, Du hast Geburtstag!!!
Freust Dich, gell!!!
Los, freu Dich, Alter
!
speibbbbb

Kurz: Ein Tag, der mich in tiefste Depressionen stürzte. Bis ich eines Tages allen, die den Tag als was besonderes behandeln wollten, die Aufkündigung der Freundschaft androhte. Seitdem geht es mir bestens. Und weil die Welt nicht depressiv zugrunde gehen soll, wurde heute der G.w.s.d. gegründet.

Als leuchtendes Vorbild soll uns Ottfried Fischer gelten, der den Rummel um seinen 50. auch nicht verstand – schließlich sei das nicht sein Verdienst und ein Tag wie jeder andere.

Eine Clubzeitschrift ist in Planung, der Monatsbeitrag wird erst mal bei einem Groschen liegen. Ausweise gibt es auch schon! (Einfach ausdrucken und ausfüllen; die Mitgliedsnummer 000000000001 ist aber schon vergeben.)

G.w.s.d.-Clubausweis aussen

(Club-Ausweis, Außenseite)

Gwsd ausweis innen

(Club-Ausweis, Innenseite)

1. Michi-Herl-Fan-Club Ehrenfeld von 2004

Autogrammkarte Michi Herlhttp://www.latelounge.de/cms/media/cappelluti_und_co/michi/images/michi_autogrammkarte.jpg
Gerade eben gegründet: Den 1. Michi-Herl-Fan-Club Ehrenfeld von 2004. Dieswöchiges Highlight war sein stoisches Verhalten bei der Applizierung des Pötergeweihs durch Herrn Cappelluti.
Da ich es mit Clubs aber halte wie Groucho M., werde ich Club-Obmann, Kassawart und Schriftführer in einer Person bleiben – sorry.

Flick & Co.

Wenn ich diesen DLR-Beitrag (MP3, 4.7MB) von Thilo Schmidt über Kreuztal und Flick – die Stadt und ihr „grosser Sohn“ höre, wundert es mich doch, daß es keine Adolf-Hitler-Schulen mehr gibt. Diese eiskalte, gefühl- und geschichtslose Argumentation („Hat ja auch viel gutes getan“), verbunden mit der Eröffnungsrede von Schröders Gerd (die Grünen Pressure-Tanten lasse ich mal ganz weg), läßt mich mal wieder sprachlos den Rechner abschalten und ne Runde spazieren gehen. In ner Gegend, wo es keine Menschen gibt. W.I.E.H.

Tu felix Morak

In Österreich muß man Kunststaatssekretäre(*) nicht abwählen. Man kann sie doch einfach erschießen.
Naaa, dut ma laaad, hab i net so gmaant, waa a bissel a unglückliche Gschichten. Soll i Eana a Briefl schreibn?
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(*) Morak entschuldigt sich.

hr, 2004-09-23, 22:45-23:45

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(Macht und Literatur, Diskussionsrunde vom Frankfurter Literaturfestival 2004; Fehlt es der jungen Schriftstellergeneration an politischem Engagement? Gäste: Wilhelm Genazino, Matthias Politycki (*), Raoul Schrott, Moderator: Denis Scheck)
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(*) Falls ich mal jemandem das Wort „Speibknochen“ erklären müßte: Ich würde ihm raten, sich M.P. anzuhören.