Die Islanddecke (Zimmerreisen Tag 3)

Eine Islanddecke mit traditionellem Muster liegt auf einem Tisch

Von einer lieben Freundin habe ich vor über 20 Jahren diese schöne Islanddecke geschenkt bekommen. Sie ist sehr groß und sehr leicht und hält sehr warm. Ideal, um an kühlen Tagen lange auf dem Balkon zu sitzen. Also auch in Zeiten von #WirBleibenZuhause.

Schattenspiel (Zimmerreisen Tag 1)

Auf einem Vorhang sind die Schatten von Sukkulenten zu sehen

Heute vormittag gab es auch noch mal richtig knallige Sonne, die dann auf dem Küchenvorhang wieder ein kleines Schattenspiel inszenierte. Was zu Zimmerreisen auch ganz schön paßt, weil es an Platons Höhlengleichnis erinnert, und damit auch ein bißchen die Reisen im Kopf, was Zimmerreisen ja oft sind, aufgreift.

Ich habe dann auch noch ein sw-Foto probiert. Gefällt mir auch ganz gut, wenn da auch etwas die zarten Töne des Farbfotos (auf das ich keinen Filter gezogen habe) fehlen.

sw-Foto Auf einem Vorhang sind die Schatten von Sukkulenten zu sehen

Kleine Welt

Ein gefaltetes Blatt Papier, aus dem in der Mitte ein Quadrat ausgeschnitten wurde, liegt auf eine rot-orange gemusterten Tischdecke

Ein selbstgemachter Finder à la Sister Corita Kent

Im Moment lese ich Austin Kleons neues Buch „Keep Going: 10 Ways to Stay Creative in Good Times and Bad“.

In einem Kapitel erwähnt er Sister Corita Kent, mit der ich mich vor einer Weile schon mal etwas beschäftigt hatte. Also schnell mal bei Youtube gesucht, und dort ein schönes Video von Joe Van Cleave über Sister Corita’s Finder entdeckt. Joe erwähnt darin Austin Kleons Blog, in dem er 2018 über Sister Corita gelesen hat (und ich vermutlich auch).

Ein kurzes Video zur Ausstellung Sister Corita: Let The Sun Shine In in der Berliner Circle Culture Gallery brachte mich dann zu dem interessanten Film von Aaron Rose: Directors’ Cuts: “Become Microscope”, in dem er anläßlich des 90. Geburtstags von Sister Corita Kent 90 Aussagen über sie gesammelt hat. Was mich auch begeistert: Die Foto-Farben aus den 60ern (im Moment beschäftige ich mich wieder etwas mit Fotografie).

Einmal im Kreis gegangen, wieder was gelernt.

Ehret Jean Paul – indem ihr ihn lest

Vorwort zum Vorwort

Es mag merkwürdig anmuten, daß der Schreiber dieses Beitrags zugleich Gründer und erster Vorsitzender des „G.w.s.d.“ (siehe dazu die Erläuterung) ist.

Erstes Vorwort

(Ein zweites Vorwort ist dann leider doch nicht zustande gekommen)

Hinweise auf Geburtstage in diesem Blog sind immer nur willkommene Anlässe, auf Menschen – und meist mehr noch auf ihr Werk – hinzuweisen.

Glückwunsch

Ich wüßte nicht zu sagen, wem mehr zu gratulieren wäre: Jean Paul (getauft auf den Namen „Johann Paul Friedrich Richter“, aus Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau aber nannte er sich eben Jean Paul), dessen 256. Geburtstag man heute feiern könnte. Oder doch den Lesern und Leserinnen, die seine Bücher heute noch lesen können. Und sollten.

Abschweifung

Wer nicht gleich ein Buch nehmen und sich dem Lesen ergeben möchte, der sei auf diese Links verwiesen:

Nachwort

Titelblatt Giannozzo - Hamburger LesehefteDas mehr als umfangreiche Werk könnte einschüchtern und Menschen vom Lesen abhalten. „Womit beginnen?“ würde ich aber mit einem meiner Lieblingstexte beantworten: Des Luftschiffers Giannozzo Seebuch. Ein überschaubarer Text. Den es online, aber auch in einer sehr einfachen Ausgabe der Hamburger Lesehefte gibt. (ISBN 978-3-87291-140-7, EUR 1,90 !) Und „Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wutz in Auenthal“, ebenfalls ein guter Einstiegstext.

Worte des Autors

Erste Vorlesung
Wonsiedel – Geburt – Großvater
Geneigteste Freunde und Freundinnen!
Es war im Jahr 1763, wo der Hubertsburger Friede zur Welt kam und gegenwärtiger Professor der Geschichte von sich; – und zwar in dem Monate, wo mit ihm noch die gelbe und graue Bachstelze, das Rotkehlchen, der Kranich, der Rohrammer und mehre Schnepfen und Sumpfvögel anlangten, nämlich im März; – und zwar an dem Monattage, wo, falls Blüten auf seine Wiege zu streuen waren, gerade dazu das Scharbock- oder Löffelkraut und die Zitterpappel in Blüte traten, desgleichen der Ackerehrenpreis oder Hühnerbißdarm, nämlich am 21ten März; – und zwar in der frühesten frischesten Tagzeit, nämlich am Morgen um 1½ Uhr; was aber alles krönt, war, daß der Anfang seines Lebens zugleich der des damaligen Lenzes war.

(Jean Paul: Selberlebensbeschreibung. Fragment, 1818/19 geschrieben, 1826 von Jean Pauls Freund Christian Otto herausgegeben.)

Tägliche Freude – National Gallery (28/365)

Gemälde von Hans Holbein, das zwei junge Männer in prächtigen Gewändern zeigt, die an einem Regal mit verschiedenen Gegenständen stehen; Wikipedia - Google Art Project

Auch das Gemälde „Die Gesandten“ von Hans Holbein ist in der National Gallery und im Film zu sehen; ©Wikipedia – Google Art Project

Heute habe ich Frederic Wisemans Dokumentarfilm National Gallery gesehen. Ein toller Film, der mich ein bißchen beschämt zurückgelassen hat, weil ich so selten ins Museum gehe. Beziehungsweise so selten Kunst anschaue.

Und jetzt freue ich mich auf die DVD seines neuen Film Ex Libris: The New York Public Library.