Vive l' Europe?

Heute abend ab 20.40h bei ARTE ein Themenabend, der der Frage nachgeht, welches Europa wir (?) wirklich wollen. Was Hoffnung macht: Es ist kein Politiker dabei! (Wdh. morgen ab 15.15h.) Zudem gibt es im Oktober einen Europa-Schwerpunkt:

Welches Europa wollen wir? Dienstag, 4. Oktober 2005, 20.45 Uhr
Europa: Der Osten leuchtet 7. Oktober 2005, 22.25 Uhr
Jobs im Ausverkauf 11. Oktober 2005, 20.45 Uhr
So nah, so fern – das Europa der Bürokraten 18. Oktober, 20.45 Uhr

Schluß mit dem ewigen Nörgeln!!!

Während in der Blogwelt die gelungene Aktion „Du bist Deutschland(natürlich ist die gelungen, sie hat schließlich 30 Mio. Euro gekostet und ist von 25 führenden deutschen Medienunternehmen, unterstützt von vielen deutschen Prominenten, gemacht !!! Diese ewigen Nörgler haben keine Ahnung!!!) heftig attackiert wird, hetzt auch der Rotfunk wieder ganz böse über den Versuch, das deutsche Volk voranzubringen. Ein ganz schlimmes Beispiel der Hetze gegen die das deutsche Volk endlich mal voranbringende Aktion 25 führender deutscher Medienunternehmen, unterstützt von vielen deutschen Prominenten, brachte die hr2-Sendung „Der Tag“!!! Fast eine Stunde nur Miesmacherei!!! Bitte hören Sie sich das mal an!!! Klicken Sie bitte auf diesen Link und überzeugen Sie sich von dem hetzerischen Ton der Sendung!!! Die Sendung ist dort noch bis zum 7. Oktober (sic!!!) zu hören!!! Doch den Hetzern und ewigen Nörglern wird es nicht gelingen, diese positive und so wichtige Aktion von 25 führenden deutschen Medienunternehmen, unterstützt von vielen deutschen Prominenten, zu stoppen!!! Ich bin mir sicher, daß schon in wenigen Wochen in Deutschland die Arbeitslosenzahl sinken, die Steuerlöcher gestopft und der DAX die 10.000er-Marke überschreiten wird! Dann werden Taifune über das Land jagen und Bäume ausreißen!!! Dann werden wir mit Vollgas und ohne Tempolimit über die Deutschlandbahn rasen!!! Ich weiß, wovon ich rede: Schließlich bin ich Deutschland!

Schach: Geschichte einer Leidenschaft

Als dilettierender Amateur des Schachs weise ich auf eine Sendung hin, die morgen, Sonntag, von 20:05 -21.00 Uhr im Deutschlandfunk läuft:

Zug um Zug oder Die Schule des Schweigens
Schach: Geschichte einer Leidenschaft
Von Jürgen M. Thie

Da es leider keine eigene Seite der Reihe „Freistil“ gibt, in der dieses Feature läuft, gibt es hier einfach mal den Text zum Programm:

„Ich habe ein leises Gefühl des Bedauerns, für jeden, der das Schachspiel nicht kennt, ungefähr so wie ich jeden bedauere, der die Liebe nicht kennen gelernt hat“, schrieb der deutsche Arzt und Großmeister Siegbert Tarrasch über jenes königliche Spiel, das für den Dadaisten und Konzeptkünstler Marcel Duchamp eine Kunstform darstellte, die er als „Schule des Schweigens“ bezeichnete. Beide, Turniersieger wie Avantgardist, meinten ein über 2000 Jahre altes Brettspiel, das weltweit als Spiel der Vernunft fasziniert, wobei es, wie es heißt, in seiner Unerschöpflichkeit und Schönheit ein gewaltiges kulturelles Umfeld in Kunst und Literatur, Philosophie und mathematischem Denken erzeugte. Als Geschichte einer Leidenschaft – so will Jürgen M. Thie sein Hörstück verstanden wissen, in dem sich das Schachspiel in all seinen kulturgeschichlichen Facetten spiegelt – vom schnellen Brüter am Brett bis zum High-Tech-Computer, vom Bauhaus-Schach und Schach-Design bis zum Schlagabtausch auf der Bühne und in Büchern, auf der Leinwand und dem Turnierparkett.

Noch eine Urlaubserinnerung

Noch ein Bunker in Zoutelande
Seit dem ersten Urlaub in Zoutelande vor sechs Jahren wollte ich schon etwas über den hier noch deutlich sichtbaren Atlantikwall machen. Hier stehen einige Bunker, die zum Teil von den Bauern als Lagerräume genutzt werden. Abreißen geht nicht, weil der Beton einfach zu fest ist. Zwei Bunker wurden von der niederländischen Bunkerstiftung in den Dünen inzwischen mit einer Dauerausstellung als Museum eingerichtet, die die brutale Besetzung der Halbinsel Walcheren durch die Deutschen zeigen.

Urlaubserinnerung

A. P. Macleod - gefallener Navigator
A. P. Macleod, 37, Navigator.
R.I.P.

Auch eine Urlaubserinnerung aus Zeeland: Das Grab eines bei der Vertreibung der deutschen Nazihorden gestorbenen alliierten Soldaten.

Hast Du eine Mutter …

Während der WDR heute Abend ab 23.30h zwei Sendungen über und mit Helge Schneider bringt („Hast Du eine Mutter, dann hast Du immer Butter…“), feiert die CMA zum 7. Mal den Tag des Deutschen Butterbrotes!
Immerhin haben sie dieses Jahr nicht wieder so einen peinlichen Butterschnuten-Wettbewerb gemacht. Sondern eine kleine Broschüre mit 10 Butterbrotrezepten deutscher Top-Köche herausgegeben. Die sind lernfähig, was?

Damals in der DDR

back in the GDR?
Irgendwie an die DDR fühlte ich mich erinnert, als ich neulich an diesem tristen Plattenbau vorbeifuhr. Ist aber heute, Köln, Westdeutschland. Im Hintergrund ein Kinderspielplatz.
Überhaupt habe ich, in der Nähe von Osterholz-Tenever aufgewachsen, den Eindruck, daß sich „der Westen“ einiges in die Tasche lügt, was Westwohnqualität versus Ostplatte angeht.

Endlich! taz mit Luxusautotest

Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Autotests! Den neuen S-Klasse und den Cayman S. Auf Kosten der Hersteller. Mit bezahltem Flug nach Italien.
Schon lange hat die taz den Flugreise-Gegnern ja die Leviten gelesen („Selbst wer auf sein ökologisches Gewissen hält und sich auf der Schiene bewegt, muss sich mittlerweile ein bisschen borniert vorkommen, wenn sogar inländische Ziele für die Hälfte des Geldes in der Hälfte der Zeit erreicht werden können.“ – Edith Kresta am 16.9.03; Bascha Mika mokierte sich davor im „Presseclub“ über Kritiker von Inlandsflügen als „Leuchttürme der Sittlichkeit in unserer Gesellschaft“; und die Fernreisebeilagen sind doch auch immer wieder ein Traum für Ozonlochfreunde.)
Endlich setzt sich also auch die taz für die deutsche Autoindustrie ein, wie es den Herstellern von 10Liter-Luxuskarossen gebührt. Und zeigt, daß man & frau ruhig mal die Sau rauslassen darf. Großartig finde ich auch den Warnhinweis zum Artikel: „Die taz verurteilt diese Methoden und schämt sich. Ein wenig.“ Das sind doch Formulierungen wie in der besten Pop-Bubi-Zynism-Zeit.
Nach Diktat mit Herrn Liebermann auf Eimersuche gegangen.

Danke, liebes Kaufhaus

Nicht vergessen - nur noch 3 Monate bis Weihnachten!
Ich hätte es fast vergessen! In drei Monaten ist Weihnachten schon wieder vorbei. Dank der Kaufhäuser wird Deutschland aber gerade noch rechtzeitig daran erinnert! Danke!

Life is colorful

Die Welt ist bunt - jedenfalls in manchen Gegenden
Mir haben schon als Kind die niederländischen Briefmarken wegen der innovativen Grafik und Farbgebung gefallen. Und bis heute rätsel ich, warum es in den (ja mal calvinistischen) Niederlanden auch in der Öffentlichkeit bis hin zu staatlichen Stellen so viel mehr Mut zur Farbe gibt?