ARGHHHHHH

Vielen Dank, arte, daß Du einfach mal ne Sendung 15 Minuten vorziehst. Selbst auf der Startseite stand für Schadts „Sinfonie“ 23.45h, aber nein, wir fangen einfach mal um 23.30h an. Nicht, daß man da einen Kurzfilm hätte reinschieben können, nur weil die Oper was schneller fertig war… Ach was! Wer das sehen will, schaltet bei arte jetzt am besten immer eine Stunde vorher ein, falls die Programmplaner mal besonders kinky drauf sind.
AAAAARRRRGGGGGHHHH!!!

TV-Streß

Heute auf 3sat von 22:25 – 23:20h das Portrait „Henri Cartier-Bresson – Biographie eines Blicks“ von Heinz Bütler, und dann schnell zum Kühlschrank / in den Weinkeller und danach umschalten zu arte. Da läuft von 23:45 – 01:00h Thomas Schadts ‚Remake‘ „Berlin: Sinfonie einer Großstadt“ – ein Streß ist das 🙂

Wulf Kirsten wird 70

Zu einem meiner Lieblingsdichter der deutschen Gegenwart, Wulf Kirsten, hat der MDR eine ganz schöne Glückwunschseite ins Netz gestellt. Gucken – Lesen – Staunen!
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Und am 19. September 2004 überreicht man ihm den diesjährigen Eichendorff-Preis – schön!

Reality sucks

SOMMERANFANG

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Aber eigentlich ist es mir egal, Temperaturen über 25 Grad finde ich menschenunwürdig – solange es nur nicht – mist – regnet…

Schlimmer geht immer

StolpersteinIn Köln haben die sog. „Stolpersteine“ eine längere Tradition. Die kleinen Steine mit einer Messingplatte werden in das Pflaster vor Häusern, in denen einst Menschen lebten, bevor die Nazis sie verschleppten und umbrachten, eingelassen. Der Künstler und Initiator Günter Demnig hat inzwischen in über 40 Städten mehr als 3.400 der tellergroßen Messingtafeln im Trottoir verlegt und erinnert mit den kleinen Steinen an diese Menschen. Es gibt ab und an Hausbesitzer, die dagegen klagen, weil sie eine Wertminderung ihres Hauses fürchten (??? – was in deren Kopf vorgeht, möchte ich gar nicht wissen…). Aber sonst: Eine gute Sache. Ich latsche nie auf diesen Steinen rum, sie fallen auf, und ich schaue mir sie an.
In München ist das anders. OB Ude hat vor „Inflationierung der Gedenkstätten“ gewarnt und die Auswahl der Menschen, an die erinnert wird, als „willkürlich“ bezeichnet. Also lieber an niemand erinnern, als willkürlich? Und auch Charlotte Knobloch vojm Ältestenrat zwingt mich zum Kopfschütteln, wenn ihr der Gedanke „unerträglich“ sei, dass Passanten auf den Namen von Menschen herumliefen, die im Dritten Reich mit Füßen getreten wurden. Wie gesagt: Ich gehe um sie herum – und bleibe vor den Steinen stehen.
Der ganze Schwachsinn des offiziellen Steinerausreißens ist beim BR nachzulesen. Und ob chuzpe was dazu sagt?
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P.S. Ein lesenswertes Buch dazu gibt es auch schon.