Ja, wie geil ist das denn?

Gestern, am Mittwoch, 4.2.04, Sonnentag, fing ich mal aus falsch und daher richtig verstandenem Authenti-Quatsch an, Goetz‘ „Abfall für alle“ zu lesen. Sein erster Eintrag:

Los gehts. Mittwoch, 4.2.98, Sonnentag

Fängt ja gut an 🙂 Und heute krieg ich n dejawü:
totenkopfflagge

HASSE SIE ALLE

Jau, paßt. Weil, das kam so. Bis gestern abend, 20.30h, dachte ich, das Kölner Theaterpublikum sei das beste der Welt. Weil, die klatschen beim letzten Scheiß. Davor dachte ich, daß Publikum in Hannover sei das beste der Welt, weil die klatschten auch bei nur mitteltollen Stücken wie verrückt. Aber seit gestern abend, 20.30h (aber leg mich nicht auf die Minute fest) weiß ich:

DAS DÜSSELDORFER PUpsLIKUM IST DAS BESTE DER WELT!!!

Da sehen die ein unglaublich starkes Stück von Jo Fabian. Und schnallen es nicht. Tröpfelnder Applaus aus tröpfelnden Körpern, deren Herze & Hirne wahrscheinlich runtergebrannte Tropfkerzen sind. Boah, ist das scheiße peinlich. Leute, wir brauchen keine Elite. Wir brauchen Menschen. Die was begreifen. Und nicht so ein saturiertes Pack. Chi chi-Pack! Bussi Bussi Pack! Die wahrscheinlich nicht mal im Ansatz begriffen haben, daß das kein blödes Agitprop-Stück war. Sondern mit Pawlowschen

Huchnatürlichbinicheinpolischbewußtermensch
aberichfindedaßsichJoFabiandasaberzueinfachmacht
weilsoeinfachistdassallesnichtundüberhaupt
istmirdasdochallesscheißegal
weilichbinichundhauptsachemirgehtsgut
undbittebelästigensiemichnicht-Reflex

nicht mal von 12 bis Mittag denken können.
Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock! Schmock!

W.I.E.H.

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P.S. Wer es doof fand, war gemeint.
P.P.S. Wirklich essentielle Infos gibt es bei random items
P.P.P.S. Düsseldorf kann heute abend um 18.30h alles wieder gut machen. Letzte Chance!
P.P.P.P.S. Und wie finde ich das denn? Vom Hbf bis zum Schauspiel e-i-n Papierkorb!

os saw reba hcua

Heute beim Besuch des geizigen, aber wohlsortierten Plattendealers nach der neuen CD von

Es gibt sie noch, die guten Dinge

Glaubt man dem Leserbrief, dann gibt es bei manufactum nicht nur so tolle alte Sachen wie Shetland Black (mittelgroße, ovale Kartoffelsorte von den Shetlandinseln und ist bereits vor 1900 nachgewiesen) oder das Optic-Cabinet (Baukasten mit über 60 in einem Styroporboden fest einliegenden Einzelteilen aus Kunststoff), sondern auch ein Stück guten alten Manchester-Capitalism (ruinös-verschleißenden Einsatz der knapp kalkulierten Ware Arbeitskraft … Kostensparende Eliminierung und Outsourcing von Unternehmensbereichen ohne Sozialplan und Abfindung. Deren teilweise Ersetzung durch Subunternehmen in der ostdeutschen Billigzone und eine strategische Verlagerung des Kerngeschäftes unter reger finanzieller Beteiligung). Da bin ich mal gespannt, ob es eine Gegendarstellung gibt…

Ambrosia

Es ist immer gut, mal wieder in alten Bücher zu lesen:
Ambrose Bierce

POLITICIAN, n. An eel in the fundamental mud upon which the superstructure of organized society is reared. When we wriggles he mistakes the agitation of his tail for the trembling of the edifice. As compared with the statesman, he suffers the disadvantage of being alive.
POLITICS, n. A strife of interests masquerading as a contest of principles. The conduct of public affairs for private advantage.

Mehr aus „des Teufels Wörterbuch“ von Ambrose Bierce hier, einige seiner dokumentarischen Kurzgeschichten über den amerikanischen Bürgerkrieg, besonders empfehle ich Chickamauga (erinnert mich daran, endlich mal den Simplicissimus in der vollständigen Version zu lesen).

Mergwürdsch

Nachdem ich vorhin noch ohne Probleme das großartige und beliebte Callcenterunternehmen Novitel.de mit der Namenseingabe bei Google auf Platz 1 fand, ist es da jetzt so nicht auf Anhieb zu finden. Schade. Eigentlich. Für wen? 🙂

ICH-AG

Gerade hatte ich eine 1A-Ich-AG-Idee, schon gucke ich blöderweise Monitor… Da berichtet Maja Helmer über ein Vorzeigeprojekt von
Hunde-Taxi von Karl-Heinz Gerrmann aus Kaiserslautern. Und daß das gar nicht so toll fährt. Weil es da jede Menge büro:krater gibt, die sich alles möglich einfallen lassen, um einen Ich-AG’ler in die Knie auf die Beine zu bringen. (Ja, ich glaub‘, ich weiß, was passe.par.tout meint.)
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Wiederholungen am 30. Januar: 04:45 Uhr – ARD / 09:10 Uhr – RBB Berlin / 10:15 Uhr – WDR Fernsehen / 10:45 Uhr – RBB Brandenburg. Der Bericht soll am Freitag ab 16h auch als Real Video auf der Monitor-Seite zu sehen sein.

Novitel 3

(keine Anzeige)

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– kommt schon,

Novitel 2

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– kommt schon,

Novitel

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– kommt schon,

Helmut Newton – heute Abend

Im SWR-Fernsehen von 23.30-00.30h:

Der indiskrete Charme des Helmut Newton
Zum Tode von Helmut Newton
Porträt
Erstsendung: 16.03.1992
Helmut Newton war einer der größten Fotografen unserer Zeit. Seine Sujets und sein Stil waren unverkennbar. Vor wenigen Tagen starb er in Los Angeles. Adrian Maben hat Newton bei der Arbeit in Hochburgen der High Society in Los Angeles, Berlin, Paris und Monte Carlo beobachtet und er zeigt, wie der Fotokünstler seine kühlen und doch erotischen Bildkompositionen zusammenstellt. Sei es für Akt-, Mode- oder Porträtaufnahmen, für die Werbung oder für eine Ausstellung. In diesem Filmporträt aus dem Jahre 1991 erzählt Helmut Newton über seine frühen Jahre in Berlin (1920 – 1938), über die Begegnung mit seiner Frau June (1948), über seine fotografische Entwicklung (1960 – 1980) und über seine Jahre als Porträtist von Berühmtheiten wie Salvador Dali, Caroline von Monaco oder Elisabeth Taylor (1980 – 1988). Zu Wort kommen auch Stars wie Catherine Deneuve, Charlotte Rampling, Sigourney Weaver und Karl Lagerfeld, die von Newton porträtiert wurden. Mabens Film zeigt den 68-jährigen Newton als einen provozierenden, komischen, sarkastischen und manchmal unangenehmen Menschen, der offensichtlich die Grenzen zwischen Kunst und Pornographie verschoben hat.
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(*) Pressetext bei klack.de – einem sehr guten TV-Magazin.