Lerne jammern ohne zu leiden – könnte die Überschrift zu dieser Meldung sein, die zeigt, wie schlecht es der deutschen Wirtschaft geht (don’t mix it with ArbeitnehmerInnen!).
Wenn das nicht surreal ist
Wenn an diesen Wiedergeburtsblubbereien was dran sein sollte, bin ich früher mal Slawe gewesen. Gar keine Frage. Wenn jemand mit slawischem Akzent in mein Ohr flötet, schmelze ich grundsätzlich hin&weg. Aber auch aus Gründen kulturellen Interesses höre ich mich gerade durch zahlreiche Beiträge von Radio Prag (yeah, cooles Archiv!), und dort gibt es u.a. einen Beitrag zu „Surrealistischer und expressionistische Lyrik in Tschechien: Radek Malý und Viky Shock“. Such ich nach Radek Malý bei den amazonen und finde:
Wir haben keine Treffer für „“Radek Malý““ . Unten stehen die Suchergebnisse für „müll“ . Wenn Sie möchten, starten Sie eine erneute Suche.
Ach, wir sind schon eine Kulturnation, gell 🙂
Heißer Tip für Frau Merkel ihre Partei
I feel so heisenbergish



Voll der Füller
Ich schreibe ja gern noch mit Hand & Füller, flutscht halt ganz anders als Kuli, Graphit oder Tastatur. Passend dazu findet sich bei random items (genau – gerade umgezogen, und nach momentanen Umbauarbeiten noch mehr & schöner!) ein feiner Beitrag über Edelfedern.
journalismus.com goes blog
Die sehr gute deutschsprachige JournaAdresse journalismus.com hat jetzt auch ein Blog:
Auf Journalismus.com laeuft seit kurzem unter dem Label
„Journalismus.compact“ ein neues Onlinemagazin (andere nennen es Blog) zum
Journalismus.
Lernen, lernen, popernen
Es hätte nicht dieser Rezension bedurft, um nch ein paar Seiten zu wissen, daß das Buch von Bill Bryson über fast alles toll ist.
Reduce to the max

Kein Trick – einfach nur riesig. Wie wär ’s mit einem Glas Wein“ klingt da doch gleich ganz anders.
Alles ne Sache der Betrachtung
Bei Morgaine „Holland in Not“ gelesen:

In Rotterdam gilt das Plakatieren des 5. Gebotes jetzt schon als rassistisch beleidigend (das macht die Sache aber noch heftiger: Ich fühle mich beleidigt, also wird das Plakat entfernt…), wenn es in der Nähe einer Moschee passiert.(*)
Tja, als Moscheevorsteher oder Imam hätte ich vielleicht einfach nur ein „Eh klar“ und den passenden Koran-Text (**) daneben gehängt.
Und natürlich & selbstverständlich: Sind die Leute, die jetzt in den Niederlanden (und sonstwo) Moscheen oder islamische Gemeindezentren (oder sonstwas) in Brand stecken (oder sonstwie schädigen) Straftäter, die mit aller Härte der staatlichen Gewalt zu verfolgen sind.
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(*) Unter dieser URL findet sich ein TV-Bericht zu dem Vorgang.
(**) z.B. „… wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet…“ (Koran 2:256) oder „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Koran 2:256)
B**D goes Blockwart
Es gibt immer noch Leute, die dieses Presseerzeugnis lesen. Auch in meinem Umfeld, mit dem Hinweis, man müsse ja (weiter kann ich leider nie zuhören, weil ich auch muß – speiben nämlich). Beim Bild-Blog (den ich auch nicht lese, weil ich nicht ob der verhandelten Themen den ganzen Tag speiben mag – heute war ich via male.dei dort) fand sich der Hinweis auf einen B**D-Aufruf, der an beste Volksgenossen-Zeiten erinnert:
Haben Sie auch so einen schrillen Typen an der Schule? Kennen Sie Lehrer, die sich gehen lassen?
Dann schreiben Sie an:
BILD Zeitung
Redaktion Nachrichten
Stichwort: „Lehrer“
Axel-Springer-Platz 1
20350 Hamburg
Der schlimmste Lump im ganzen Land…
The most amazing Wetterbericht
Über dem Atlantik befand sich ein barometrisches Minimum; es wanderte ostwärts, einem über Rußland lagernden Maximurn zu, und verriet noch nicht die Neigung, diesem nördlich auszuweichen. (…) Mit einem Wort, das das Tatsächliche recht gut bezeichnet, wenn es auch etwas altmodisch ist: Es war ein schöner Augusttag des Jahres 1913. (*)
Eat this, Ulrich (!) Wickert
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(*) Alles weitere beim heutigen Geburtstagskind Robert Musil (1880-1942) und seinem „Mann ohne Eigenschaften“.
Was? Wen?

Aber: Wen oder was? Das Denkvermögen? Geschmacksempfinden?
Erstaunlich ist, daß der museal vorgetragene Schlaumeier-Spruch „Das kann ich auch“ im Gegensatz dazu Fernsehsendungen zu adeln scheint. Was da häufig läuft, unterscheidet sich kaum von Homevideos oder Öffentlicher-Kanal-Sendungen. Ob der Unterschied der ist, daß Kunst mehr sein will und sich Glotzer davon angeriffen fühlen?

