Wulf Kirsten wird 70

Zu einem meiner Lieblingsdichter der deutschen Gegenwart, Wulf Kirsten, hat der MDR eine ganz schöne Glückwunschseite ins Netz gestellt. Gucken – Lesen – Staunen!
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Und am 19. September 2004 überreicht man ihm den diesjährigen Eichendorff-Preis – schön!

Reality sucks

SOMMERANFANG

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Aber eigentlich ist es mir egal, Temperaturen über 25 Grad finde ich menschenunwürdig – solange es nur nicht – mist – regnet…

Schlimmer geht immer

StolpersteinIn Köln haben die sog. „Stolpersteine“ eine längere Tradition. Die kleinen Steine mit einer Messingplatte werden in das Pflaster vor Häusern, in denen einst Menschen lebten, bevor die Nazis sie verschleppten und umbrachten, eingelassen. Der Künstler und Initiator Günter Demnig hat inzwischen in über 40 Städten mehr als 3.400 der tellergroßen Messingtafeln im Trottoir verlegt und erinnert mit den kleinen Steinen an diese Menschen. Es gibt ab und an Hausbesitzer, die dagegen klagen, weil sie eine Wertminderung ihres Hauses fürchten (??? – was in deren Kopf vorgeht, möchte ich gar nicht wissen…). Aber sonst: Eine gute Sache. Ich latsche nie auf diesen Steinen rum, sie fallen auf, und ich schaue mir sie an.
In München ist das anders. OB Ude hat vor „Inflationierung der Gedenkstätten“ gewarnt und die Auswahl der Menschen, an die erinnert wird, als „willkürlich“ bezeichnet. Also lieber an niemand erinnern, als willkürlich? Und auch Charlotte Knobloch vojm Ältestenrat zwingt mich zum Kopfschütteln, wenn ihr der Gedanke „unerträglich“ sei, dass Passanten auf den Namen von Menschen herumliefen, die im Dritten Reich mit Füßen getreten wurden. Wie gesagt: Ich gehe um sie herum – und bleibe vor den Steinen stehen.
Der ganze Schwachsinn des offiziellen Steinerausreißens ist beim BR nachzulesen. Und ob chuzpe was dazu sagt?
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P.S. Ein lesenswertes Buch dazu gibt es auch schon.

Wunder des Alltags

Cover von Buch der UnruheWeise ist, wer seine Existenz eintönig gestaltet, denn dann besitzt jeder kleine Zwischenfall das Privileg eines Wunders.

(Fernando Pessoa)

Schön gesagt, Fernando Pessoa. Mehr gibt es in seinem Buch der Unruhe, das bei Ammann erschienen ist. Wem die Informationen über Pessoa dort nicht reichen, kann sich auch auf Gabi Buchners umfangreicher Seite zu dem großen portugiesischen Dichter informieren.

Mmmmmmacho

Ja, prima, Steffen Simon, mit dem Spruch bist Du Kandidat für die Goldene-Reporter-Zitrone:
Mund von Steffen Simon

„Totti, vielleicht sollte er sich mal diese Mädchenfrisur in der Halbzeit wegmachen und anfangen, wie ein Kerl zu spielen.“

An ihren Werbespots sollt Ihr sie erkennen

Nur durch Zufall den EP-Wahlspot(t) der Sozen gesehen. Erst dachte ich, der kleine alte 40cm-Diagonale-Fernseher sei kaputt – alles schwarz-weiß. Aber am Ende war die SPD wieder (scham)rot.
Ich frage mich, warum die Leute, die ihre Sprüche für die SPD aufsagen, sich immer um sich selbst drehen. Und finde nur eine Antwort: Der Spot wurde von einer heimlich CDU-nahen Agentur gemacht und soll unterschwellig vermitteln, daß sich die Sozen wie die Fahne im Wind drehen. Also – wie immer bei Wahlspots – keine wirklich neue Erkenntnis.
Ach so: Vielleicht heißt es aber auch nur, daß sich bei der SPD nur alles um sich selbst dreht?

Musenzirkel

Der musikalische Zirkel „Ein Round-Table Gespräch über Pop, Rock, Jazz & more
Thomas Meinecke (BR) im Gespräch mit Fritz Ostermayer (ORF/FM4) und Tobias Levin (Produzent, Musiker und Labelchef) als Gast“.
Am Donnerstag, 10.6., von 22:03-23.00h auf br2, gibt es auch über’s Netz.