Tägliche Freude – National Gallery (28/365)

Gemälde von Hans Holbein, das zwei junge Männer in prächtigen Gewändern zeigt, die an einem Regal mit verschiedenen Gegenständen stehen; Wikipedia - Google Art Project

Auch das Gemälde „Die Gesandten“ von Hans Holbein ist in der National Gallery und im Film zu sehen; ©Wikipedia – Google Art Project

Heute habe ich Frederic Wisemans Dokumentarfilm National Gallery gesehen. Ein toller Film, der mich ein bißchen beschämt zurückgelassen hat, weil ich so selten ins Museum gehe. Beziehungsweise so selten Kunst anschaue.

Und jetzt freue ich mich auf die DVD seines neuen Film Ex Libris: The New York Public Library.

Tägliche Freude – Projektstempel (023/365)

Heute habe ich mich mal der Verfeinerung der Karteikarten-Arbeit gewidmet und einen Büro-Projektstempel bestückt. Damit stempel ich einfach einen Schwung Karten vor, und dann wird nur mit einem Kringel die Art (Telefon, Mail, Online, Lektüre, Idee oder Kauf) markiert, das Datum mit dem Tagesstempel dazugesetzt und dann einfach die Aufgabe notiert. Für größere Projekte gibt es dann einen eigenen Stempel mit dem Projektnamen statt „Büro/WDR“.

Ja, ich bin nerdig …

Tägliche Freude – Dreierlei (22/365)

sw-Foto: Eine verschneite Straße am Abend

Heute gab es sehr viel Freude: Eine Freundin hat mir eine wunderschöne Karte mit der historischen Abbildung eines Apfels geschickt. Außerdem bekam ich einen Brief mit sehr schönem selbstgeschöpften Papier. Und am Abend bin ich im Schnee vom Büro nach Hause gegangen. Ein sehr schöner Tag!

Tägliche Freude – neues Karteikarten-System (21/365)

Karteikarten in einem durchsichtigen Behälter

In diesem Jahr experimentiere ich weiter mit analogen Werkzeugen herum. Für die schnelle Aufgabenerfassung habe ich schon immer gern Zettel oder Karteikarten benutzt.

Heute habe ich es mal etwas systematisiert und verschiedenfarbige Karten im Format A8 und „Abteilungen“ ausprobiert. Die Karten werden dann immer für das Review oder bei der Erledigung von Aufgaben durchgesehen.

Immer dabei und griffbereit ist außerdem ein mit einer Foldback-Klammer gehaltener kleiner Stapel leerer Karten, um etwas zu notieren und später ins Kästchen einzusortieren. Der Stapel ist von Merlin Mann und seinem Hipster PDA abgeguckt – auch so ein vielgenutztes Werkzeug, das ich nicht missen möchte.

Update 23.01.2019: Jetzt gibt es auch einen weiteren Projektstempel – office hack as hack can …

Tägliche Freude – Hotlist-Jahresgabe (014/365)

Das Buch Manapouri liegt auf einem Tisch

Als Unterstützer der Hotlist bekam ich heute die Jahresgabe. Es ist das Reisebuch „Manapouri“ von Marcel Schwob, das im Elfenbein Verlag erschienen ist und das den Preis der Hotlist 2018 erhielt.

Selbst bin ich ja kein großer Freund von Reisen, aber Briefbände und Tagebücher lese ich sehr gern. Und die Jurybegründung macht mich neugierig:

„Marcel Schwobs Briefe einer Seereise nach Samoa zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind Reportage, Kolonialgeschichte, Liebeszeugnis und literarische Pilgerschaft in einem. Der Autor erweist sich als neugieriger Ethnograph und glänzender Essayist in einem zwischen Sachliteratur und Belletristik changierenden, glänzend edierten und ansprechend aufgemachten Buch, das die ‚Welt von gestern‘ wiederbelebt.“

Die Idee der Hotlist ist, „zu zeigen, was die unabhängigen Verlage für den Reichtum, die Qualität und den Erfolg der Buchkultur im deutschsprachigen Raum leisten“. Und das ist allerhand, allein die 2018 eingereichten 161 Bücher bieten ein großartiges Spektrum.

Tägliche Freude – multiple joyce (013/365)

Ein Regenbogen endet am Horizont hinter Häusern, rechts im Vordergrund ein Baum

Heute gab es einiges an Freude:

  • Lange meditiert.
  • Meine Monatssteuer abgegeben.
  • Seit längerer Zeit mal wieder ein Stück Käsekuchen vom Lieblingsbäcker aus dem Viertel geholt.
  • Den Trailer zur neuen Doku „Ex libris – the New York Public Library“ von Frederic Wiseman gesehen.
  • Im Houellebecq weiter gelesen.

Ein guter Tag.

Tägliche Freude – das Requiem von Gabriel Fauré (012 /365)

Seite aus dem Noten-Manuskript zum Requiem von Gabriel Faure

Eine Seite aus dem Requiem-Manuskript; (Wikimedia Commons)

Gabriel Faurés Requiem ist eine meiner Lieblingskompositionen. Seit sehr langer Zeit habe ich davon eine Schallplatteneinspielung. Heute habe ich die schöne Aufführung unter Philippe Herreweghe mit Agnès Mellon, Peter Kooy, den Petits Chanteurs de Saint-Louis unter Philippe Schneebeli und dem Ensemble Musique Oblique gehört.

Ich finde das Stück sehr hell und klar, weit weg von dunkler Trauer-Musik.

I. Introït — 00:00
II. Offertoire — 07:20
III. Sanctus — 15:21
IV. Pie Jesu — 18:47
V. Agnus Dei — 23:10
VI. Libera me — 29:48
VII. In Paradisum — 34:23