Tägliche Freude – Lektüre (004/365)

Ein Buch, ein Füller und zwei beschriebene Karteikarten liegen auf einem Tisch

Lesen scheint für mich eine nicht unwichtige Quelle der Freude zu sein. Auf gut Glück habe ich mir heute den Band 124 aus der Fundus-Reihe gegriffen. Die Reihe hat eine interessante Geschichte, und es ist erfreulich, daß sie nach der Wende vom Verlag Philo Fine Arts weiter herausgegeben wurde.

Aus Anlaß der 1988 in Berlin, DDR, abgehaltenen internationalen Tagung „Kunst und Kunstkritik der dreißiger Jahre“ sind im Band „24 Standpunkte zu künstlerischen und ästhetischen Prozessen und Kontroversen“ versammelt, die recht anregend sind. Der Tagungsbericht (PDF) von Rosamunde Neugebauer in den „kritischen berichten“* Nr. 17/1989 gibt einen guten Eindruck. Und meine nächsten Lesestationen werden wohl Kracauers und Benjamins Aufsätze über „Die Photographie“ sein.

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* kritische berichte: Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften. Mitteilungsorgan des Ulmer Vereins – Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V. Das Archiv der Zeitschrift liegt digitalisiert vor.

Tägliche Freude – ein Tag im Bett (003/365)

Ein Buch, ein rotes Notizbuch und eine Espressotasse auf einen Brett, das auf einer roten Bettdecke liegt

Heute habe ich mich einfach mal entschieden, im Bett zu bleiben und endlich Bernhard Viels Biographie über Egon Friedell zuende zu lesen. Und dazu das schöne Notizbuch von Diogenes zu benutzen, es sind immerhin 63 Seiten Notizen geworden. Das auch paßt, weil ich von Friedell einige Ausgaben aus dem Diogenes-Verlag besitze.

Das füllerfreundliche Papier ist auch so eine Freude. Zu dem paßt ein Zitat Egon Friedells, das sich auch in der Biographie findet. In einem Brief an Lina Loos berichtet er von einer Füllfeder, die ihm Max Reinhardt zur 150. Aufführung der Shaw-Komödie „Der Kaiser von Amerika“ geschenkt hatte.

„Sie ist von Parker, welcher nach wissenschaftlichen Methoden jede einzelne Feder der Hand so genau anpaßt, daß man sie kaum spürt. Infolgedessen schreibe ich so leicht mit ihr, daß meine Schrift nun völlig unleserlich geworden ist.“

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Täglich bloggen – tägliche Freude (000/365)

Ein lächelndes Stoff-Schaf sitzt an einer Wand

Nachdem mein Bloggen 2018 stark im Zeichen des Apfels stand, habe ich eine Weile überlegt, ob ich auch in diesem Jahr einen täglichen Blog befüllen will.

Mein Apfel-Blog war schon eine tolle Erfahrung. Abgesehen von den vielen Dingen, die ich dabei gelernt habe, hätte ich nicht gedacht, daß ich es schaffen würde, ein Jahr zu dem doch speziellen Thema „Alte Apfelsorten“ etwas zu schreiben. Dabei geholfen hat sicher das recht stark vorgegebene Format – das Kalenderblatt suchte mir den Apfel aus, als Rubriken gab es Beschreibung, Autor, Künstler*in und gegebenenfalls eine etwas abseitige Ergänzung oder Assoziation. Mit dem Gerüst war der Blog recht einfach zu befüllen.

In diesem Jahr fiel mir kein Thema entgegen, und zwanghaft suchen wollte ich auch nicht. Beim Durchblättern meiner Timeline bei Micro.blog fielen mir dann die zahlreichen „Foto des Tages“-Einträge auf. Sicher kein allzu neues Thema, aber … Und da ich zwischendurch schon an einen Blog nur mit positiven Dingen oder Erlebnissen gedacht hatte, entstand die Idee zur Kombination. Jeden Tag also ein eigenes Foto oder ein Bild, mit dem ich etwas positives verbinde, bissel Text dazu – und fertig.

Diesmal verzichte ich auf einen eigenen Blog, es wird sonst langsam unübersichtlich. Stattdessen bekommen die Beiträge in diesem Blog die Schlagworte „365“, Tägliches Foto“, „Tägliche Freude“ „Trost im Alltag“, und der Titel „Tägliche Freude …/365“ zählt einfach hoch.