Ich bin ja kein Freund von Leuten, die meinen,
neunzehn-uhr-zwei-und-neunundvierzig-sekunden
sei die einzig richtige Zeitangabe. Darum gefällt mir die FuzzyClock (Dank an Guido für diese schöne Freeware) auch sehr:
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Ich bin ja kein Freund von Leuten, die meinen,
neunzehn-uhr-zwei-und-neunundvierzig-sekunden
sei die einzig richtige Zeitangabe. Darum gefällt mir die FuzzyClock (Dank an Guido für diese schöne Freeware) auch sehr:
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Dank des Telepolis-Artikels „Verärgerte Politiker, Medien und Journalisten“ habe ich die ersten Kandidaten für den Titel „Held des Jahres 2008“ schon ziemlich sicher gewählt: Sebastian Edathy, der dafür sorgt, daß ich auch weiterhin weiß, was ich von der SPD halten darf. Und Ludwig Greven, dem Textchef Deutschland der ZEIT, der mich von der Richtigkeit meiner Abo-Kündigung überzeugt hat.
Allerdings hat Hans-Georg Bögner, Kultursprecher der Kölner SPD, auch noch Hoffnungen auf diesen Titel machen!
[eb] Wie unser Correspondent aus dem schönen Städtchen Crähwinckell vermeldet, herrscht dort nicht nur Fritz der Erste, sondern auch Unruhe und Mißstimmung.
Nachdem man dort bereits die Bewerbung zur Culltourhauptstadt 1810 mit großhertziger Geste den armen Nachbarn in Essen überließen und bis heute statt Dank nur Hohn und Spoth von Orths- & Wesensfremden ernten, hat nun der Culltour-Decernent Georg Quander führ weiteren Unmuth gesorgt.
Er sprach mit dem Preußischen Culltour-Blatt „Monopol“. Was unsere Leserschaft als Widerspruch zu erkennen vermöghen, denn das Monopol auf Culltour haben schließlich die Rheinländer! Wer sonst hätte sonst einen solch schönen Karneval mit reitzenden Fräuleins, die auch auf Weisung des Erlauchten Fritz I. in der herrlichen Oper auftreten! Und daß dieser Herr Quander seine Meinung im fernen Berlin zum Besten gab, zeigt doch seinen schlechten Character. Aber von einem Düsseldorfer, der dieser Herr nun einmal ist und führ immer bleiben wird, haben die Crähwinckler Bürger und Bürgerinnen, so unser Correspondent, auch nichts anderes erwartet.
Daß die Guthmüthigkeit des Crähwinckler Volkes wie auch seiner herrschenden Herrscher nun aber nicht mehr worth- und tathenlos bleiben kann, dürfte jedem rechtsschaffenden Menschen von rheinischem Wesen sofort augenfällig sein. Hat dieser Herr doch folgendes wahrheithswiderig behauptet:
„Ich weiß auch, dass es seit 15 Jahren mit der Kunststadt Crähwinckel rückwärts geht.“
und
„Es ist einfach nichts getan worden, Berlin konnte an uns vorbeiziehen.“
Da war die Reaction im Rathe noch milde, wenn der Culltour-Ausschuß-Vorsitzende Lothar Theodor Lemper von den Christlich=Demokratischen sachlich feststellt:
Es sei Sache des Kulturdezernenten, „für den nötigen Drive zu sorgen“.
Jawohl! Möge der Herr aus Düsseldorf doch endlich mal etwas thun! Und auch die Herren von der Sozialen=Demokratischen Partei sind wohl berathen, daß sie ihren Culltoursprecher Hans-Georg Bögner erklären lassen,
‚Quanders Nestbeschmutzung eine Unverschämtheit‘ sei.
Und Nestbeschmutzung ist ein noch viel zu milder und dennoch treffender Ausdruck für die schröcklichen Vorgänge im schönen Crähwinckel!
„Man Lebt nur einmal – probiers aus !“
Ist das eine Aufforderung zum Suizid?
Ich benutze sehr gern MindMaps. Und manchmal finde ich die handgemachten auch optisch sehr ansprechend. Eine riesige Anzahl von MM findet man in der Mind Map Library – Mappio, darunter nicht nur praktische oder inspirierende, sondern auch ästhetisch ansprechende.
Und empfohlen sei weiterhin mind42, eine kostenfreie Online-Applikation zur gemeinsamen Nutzung von Mindmaps – großartig!
Der Kain war ihr Schicksal.
Gerade aus Versehen auf der TV-Fernbedienung abgerutscht und beim ZDF gelandet. Das geht doch bitte wirklich nicht.
Und weinte bitterlich…
irgendwie zum blog gehört (ohne daß ich den Namen jemals ernst gemeint oder genommen hätte):
Heute veröffentlichte die taz einen (gekürzten) Vortrag von Sigrid Weigel mit dem Titel „Phantome der Kulturnation“ und dem Abstract
Dass Deutschland eine Kulturnation sei, wird gern behauptet. Die Rhetorik der „geistigen Heimat“ beschwört eine moralisch unanfechtbare Nation in Zeiten ökonomischer Kälte.
Muß ich dann wohl doch mal lesen…
Im Moment sauge ich alle möglichen, z.T. schon länger existierenden Internet-Anwendungen auf. Und neben der Begeisterung für den Kram taucht auch immer die Frage auf: Wie soll man das alles handeln?!? Und wer soll das alles „aufnehmen“?!? Dazu paßt sehr gut die Frage, die Loic bei seesmic gestellt hat:
Inzw. ist ein gute Diskussion entstanden, und man kann es auch bei Loics Blog nachlesen.
Heute bei Damaschkes insideMac (lohnt sich!) zu lesen:
Mac OS X in zwei Minuten gehackt (und andere schlechte Nachrichten)
Ach, ach und ach… Erfreulicherweise nutze ich den Safari 3.1, der für diesen Mist verantwortlich ist, nicht. Also besser immer schön FLOCKig bleiben 🙂
taz: Ist Ihr Arbeitszimmer hübsch?
ADB: Ehrlich gesagt, mein Büro ist häßlich. Ich halte mich ja sowieso in erster Linie in meinem Kopf auf, da ist das egal. Wenn man sich an einem schönen Ort befindet, was soll man dann noch schreiben? Diese Unzufriedenheit ist für mich eine Notwendigkeit.
Alain de Botton in einem taz-Gespräch über sein gerade erschienenes Buch „Glück und Architektur. Von der Kunst, daheim zu Hause zu sein.“ (S. Fischer)