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ORF Radiokolleg: Pandämonium 1914
Diese Woche (Mo.-Do., jew. 09.05-09.30h und Wdh. 22.15-22.40h) im ORF-Radiokolleg
(ORF-Livestream):
Radiokolleg – Pandämonium 1914
Das europäische Schicksalsjahr 1914 markiert und symbolisiert als Beginn des 1. Weltkriegs massive Veränderungen im gesellschaftlichen, geopolitischen und sozialen Bewusstsein und Selbstverständnis. Man könnte sagen: es steht für den Bruch zwischen altem und neuem Europa, für den Wechsel von einer monarchisch bestimmten Ordnung zu einer demokratisch bestimmten Ordnung. (…) Alte Dimensionalität und Normativität geraten insgesamt ins Wanken: Maschinengewehr, Auto, Flugzeug und Telefon tragen das ihre dazu bei, dass die alten paternalistischen Strukturen eingeebnet und durch technokratische bzw. ökonomische ersetzt werden.
Klingt interessant! Mehr hier.
Dreck Dreck Dreck
Josef Winkler schreibt in der taz den Almtraum einer Kuh – ein Kommentar zu Die Alm. Ich weiß nicht, ob ich mir das heute abend mal ansehe. Nach Winklers Artikel traue ich mich nicht, so abgrundtief geist- und gefühllos können Menschen doch nicht sein. Aber TV-Menschen (Macher & Glotzer) traue ich inzwischen doch alles zu (schließlich bin ich auch so einer…).
Gerade lese ich:
Zuvor hatte sie als gewählter «Sepp des Tages» mit einem Güllebad (allerdings mit BH bekleidet) noch die Zuschauerwünsche befriedigt.
Da ich ja nicht zum Schreien in den Keller gehen darf, setze ich mich jetzt einfach auf den Balkon und sauf mich mit einem 2001er Saale/Unstrut-Portugieser nieder. Baaah, ist das alles ekelhaft. Und jedem, der das erklärend entschuldigt, eins in die Fresse (und zwei, wer es gut findet).
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Das ist Politik-Berichterstattung
Furchtlos habe ich in den neuen stern geschaut, Rubrik „Politik“, schließlich recherchiere ich auch gerade beruflich zum Herrn Außenminister.
Die neue Frau in seinem Leben: Sie heißt Minu Barati, ist 28 Jahre alt, trägt lange Locken und kurze Röcke, hat braune Augen, und ihre Haut hat einen leicht bronzenen Teint. Sie ist halb so alt wie ihr neuer Freund und wiegt auch eher halb so viel. Sie hat gar nichts von einer zarten Elfe, die sich an einen mächtigen Mann lehnt, sie wirkt unbekümmert, fröhlich und weiß, dass sie hübsch ist.
Doch ach, bei solchen Sätzen gleitet die Zeitung weg und gurgelnd dringt nur noch der Hilferuf Eimer! zum Praktikanten.
Den Presserummel rund um ihre Person kann sie „überhaupt nicht verstehen. Wen geht denn das was an?“
Aha, aber schön mit dem stern labern???
Frei nach Brecht

Nur die dümmsten Würstchen
komplettieren sich selber
It's all about fashion
Wer schreit hier?
Herzinger hat recht. Und ich geh jetzt wieder für ne Runde schreien in den
K
e
l
l
e
r
ach ja

