Ob es am heute beginnenden November liegt, was mir so vor die Augen kommt?Gestern noch in Paveses „Handwerk des Lebens“ gelesen, heute beim Durchstreifen der Notizen eine Stelle aus den vor einem Jahr empfohlenen Endo Anacondas „Sofareisen“ gefunden:
Knarren zum Christfest
Während sich der Novembernebel gnädig in die Gasse zwischen mir und dem benachbarten Verwaltungsgebäude schob, studierte ich den Weihnachtswunschzettel der lieben Kleinen. Faul und melancholisch, wie jedes Jahr im November. Jetzt kommt die Zeit, wo jeder gottfroh sein kann, der ein Steckenpferd hat, um über den Winter zu kommen. Ich selber konnte mich leider nie begeistern, obwohl mich Mama immer wieder erfolglos dazu ermunterte. „Such dir doch ein Hobby“, lautete der oft gehörte Ratschlag. Sie ahnte ja nicht, daß ich mich damals höchstens für Sex interessierte. Aus lauter Langeweile fing ich sogar an zu rauchen. Witzigerweise Lungentorpedos der österreichischen Marke Hobby.
Lesen lohnt sich. Und das Buch ist auch schon auf den Remitendentischen diese Kulturnation gesichtet worden.

Ja, Tucholsky ist tot – und das schon seit über 70 Jahren. Einer der vielen von den Nazis in den Tod Getriebenen. Und dessen Werke seit dem 1. Januar 2006 gemeinfrei sind. Jeder darf sie drucken, jedenfalls in den ursprünglichen, nicht nachträglich von einem Herausgeber bearbeiteten Fassungen. Und so können sie noch billiger gelesen werden. Wobei ich die 
